Ein Leuchtturm für Freebooters Fate

Nach dem Styrodur-Workshop im vergangenen Oktober hatte ich so einige Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen wollte. Unter anderem ein etwas komplexeres Haus für das Fantasy-Tabletop-Spiel Freebooters Fate. Ursprünglich dachte ich daran, diese Schmiede von Tabletop-World nachzubauen. Da dies aber das erste eigene Projekt außerhalb des Workshops war, wollte ich nicht gleich in die Vollen gehen und mir so ein komplexes Projekt zumuten. Ich überlegte lange, was für ein Haus es werden sollte. Schließlich entschied mich mich für ein zweistöckiges Wohnhaus im Fachwerkstil… doch dann kam alles anders.

Kaum hatte ich den Grundkörper der ersten beiden Etagen ausgeschnitten, schon meldete sich mein Ehrgeiz. Irgendwie langweilig das Ganze. Da muss noch was dran. In meiner Styrodur-Restekiste fand ich noch einen Zylinder. Hm… daraus ließe sich doch wunderbar ein runder Anbau machen. Also schnippelte ich relativ planlos drauf los. Als meine Freundin das Gebilde sah, fragte sie mich, ob der runde Anbau ein Turm werden sollte. Eine neue Idee war geboren.

Stein um Stein… ein Leuchtturm entsteht.

Das eigentliche Haus wurde auf ein Stockwerk reduziert und der Turm zum zentralen Dreh- und Angelpunkt. Ein Turm hat normalerweise immer einen Zweck. Häufig dienen Türme der Verteidigung. Doch wollte ich kein militärisches Gebäude bauen. Da Freebooters Fate in einer Fantasy-Piratenwelt spielt und entsprechend viele maritime Bezüge hat, lag ein Leuchtturm nahe. Ta daaaah! Nach einigem hin und her stand nun fest, ein Leuchtturm sollte es werden.

Beim Workshop hatten wir zwar gelernt, wie man Mauerwerk in das Styrodur ritzt, doch das war mir zu langweilig. Ich Wahnsinniger wollte mehr…. mehr…. MEHR Steine! Also habe ich alle Steine für den Turm einzeln ausgeschnitten und diese genau wie die Dachziegel einzeln an das Modell geklebt. Das sieht zwar sehr gut aus, treibt einen allerdings wirklich in den Wahnsinn. Da ein Turm alleine aus spieltechnischer Sicht natürlich langweilig ist, musste auch noch ein Balkon her… und auch von innen sollte alles möglichst bespielbar sein… und richtig leuchten sollte der Turm auch noch…

Ich weiß nicht, wieviele Arbeitsstunden ich an dem Gebäude gesessen habe. Ich schätze den Arbeitsaufwand allerdings auf mindestens 50+ Arbeitsstunden.

Nun ist das gute Stück fertig. Fast fertig. Natürlich fehlt noch die Bemalung. Aber die kommt noch ;).

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