Tag 11, Versuch 37, Konfiguration 2.0

Iron Man Suit UpdateLange habe ich hier keine Updates zu meinem Iron Man Suit gepostet, daher kommt heute mal ein recht ausführliches.

Mein Iron Man Mark IV Foam Suit nimmt langsam Gestalt an. Neben der Brust- und Rückenpanzerung ist zwischen-zeitlich auch die Bauchpartie fertig geworden. Da mir das 4 mm Moosgummi zu instabil für die Rüstungsteile war, habe ich mich entschieden mir sogenannte „Interlock Bodenschutzmatten“ zu besorgen. Das sind im Grunde Sport- oder Fitnessmatten mit einer Stärke von 10 mm und einem Außenmaß von 60 x 60 cm und so „Puzzelrändern“, womit man die einzelnen Matten miteinander verbinden kann. Das Material lässt sich angenehm verarbeiten und mit einem scharfen Cutter gut schneiden. Auch der Heißkleber hält gut darauf. Alles in allem ein super Material für ein solches Projekt.

Nachdem ich die Brustpanzerung fertig gestellt hatte, machte ich mich an die Rückensektion. Diese zog sich etwas hin, da sie meiner Meinung nach viele „fuddelige“ Teile enthielt, die sich nicht so einfach zusammenfügen ließen. Um so mehr die Rückenpanzerung Form annahm, desto mehr Zweifel kamen bei mir auf, dass mir das Oberteil passen würde. Da ich recht groß bin, habe ich die Schablonen aus Pepakura um 110% vergrößert. Doch obwohl Brust- und Rückenteil während des Baus nicht so recht zusammenpassen wollten, machte ich weiter. Irgendwann hatte ich dann auch endlich mal die Rückenpanzerung fertig und so konnte ich mich ans Zusammenfügen der beiden Teile machen. Dazu habe ich Plastikschnallen und Magnete verwendet. Ich denke, die Bilder sprechen hier für sich. Näheres dazu wird in einem Video von Stealth sehr schön erklärt. Mit der gleichen Methode habe ich auch die Schultern an die Rückenpartie befestigt.

Als nächstes machte ich mich an die Bauchpartie. Diese war weniger aufwendig und an einem Abend fertig gestellt. Hier habe ich erneut einige Schablonenteile zusammengefasst und die Details mit dem Lötkolben reingebrannt. Dadurch bekommt das Teil mehr Stabilität und man erspart sich etwas Arbeit (meiner Meinung nach). Die Bauchpartie vorne lässt sich durch Klettverschlüsse an den Übergängen zu dem hinteren Teil abtrennen bzw. öffnen. Dadurch lässt sich die Bauchpanzerung ähnlich wie ein Motorrad-Nierengurt anlegen. Nun habe ich allerdings ein kleines Problem: Nur wenn ich die Bauchpartie ganz eng umschnalle, bekomme ich den oberen Panzerteil drübergezogen. Irgendwie ist die Brustpanzerung entweder leicht verzogen oder schlichtweg zu klein. Ich denke, hier werde ich noch nachträglich etwas ändern müssen. Die Änderungen werde ich aber erst vornehmen, wenn die Hüftpanzerung fertig ist. Diese wird nämlich mit der Bauchpartie verbunden werden und dann muss ich ohnehin erstmal sehen, wie das alles passt und vor allem, wie ich die einzelnen Teile am besten miteinander verknüpfe.

Abgesehen von Augen und Innenpolsterung ist der Helm mittlerweile auch fertig. Nach dem letzten Update habe ich ihm mit schwarzer und silberner Acrylfarbe eine leichte Patina verpasst. Dazu habe ich die schwarze Farbe leicht verdünnt und mit einem Pinsel grob vor allem in den Ecken aufgetragen. Danach wird alles wieder zügig mit einem Tuch oder Schwamm weggewischt, so dass nur in den Ecken Farbe verbleibt. Anschließend habe ich mit einem Pinsel silberne Farbe auf die Kanten gebürstet. Auf diese Weise erhält man einen schönen, dezenten Weathering Effekt. Final wurde der Helm dann mit Acryl-Glanzlack überzogen, um die Farbe zu schützen und einen leichten Glanz auf der Oberfläche zu erzeugen.

Tag 11, Versuch 37, Konfiguration 2.0. Weil mir eine bessere Alternative fehlt, ist Dummy immer noch Feuerwehrmann. Wenn du mich nochmal löscht, ohne das ich in Flammen stehe, verschenke ich dich an ein College.

(Tony Stark)
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